Gefährliche Begegnung…

Am 19. September gegen 18:30 Uhr kam es zu einem Zwischenfall im Bokelweg in Richtung Benkeloh  (Höhe Bornhornsweg) nach der Kurve. Was ist passiert?

Mein Schüler-Praktikant (ein junger Mann aus Lauenbrück) war mit seinem Fahrrad auf dem Nachhauseweg. Er war vorschriftsmäßig bekleidet mit Warnweste und Helm. Ein überbreites Landwirtschaftsfahrzeug (Maistransporter) hat ihn überholt und dabei nicht genügend Platz gelassen. Der junge Mann kam ins straucheln und musste sich in den Graben retten. Gott sei Dank ist ihm dabei nichts passiert. Sein Fahrrad allerdings hatte einen Achter im Vorderrad.

Der Fahrer des Traktors fuhr – ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren – weiter. Er muss ihn wohl gesehen haben, wahrscheinlich auch den Sturz – sagt der junge Mann. Nun steht er da und muss den Schaden auch noch selbst bezahlen.

Sollte der Fahrer sich an diesen Vorgang erinnern, so wäre es fair, wenn er sich meldet und den Schaden ersetzt.

Ich appelliere an die Landwirte und die Fahrer der Lohnunternehmen auch auf die weniger starken Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen.

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Ein Kommentar zu “Gefährliche Begegnung…

  1. Hans-Jürgen Schnellrieder Autor des BeitragesAntworten

    In meinem Post habe ich unglücklicherweise „Fahrer des Maschinenring“ geschrieben. Richtigerweise muss es „Fahrer der Lohnunternehmen“ heißen. Das Missverständnis kam daher, dass sich der „Maschinenring“ selbst als großer Dienstleister für die Landwirtschaft präsentiert und auch Fahrsicherheitstrainings für Fahrer von landwirtschaftlichen Geräten anbietet.
    Der Geschäftsführer einer lokalen Maschinenringorganisation klärte mich freundschaftlicher Weise auf, dass der Maschinenring selbst keine Fahrer hat und lediglich Maschineneinsätze zwischen den auftraggebenden Landwirten und den „Lohnunternehmen“ vermittelt.
    Die Verantwortung mit den respekteinflößenden Großgeräten liegt also bei den Lohnunternehmern. Die Lohnunternehmer selbst sind von einem Dachverband vertreten. Vielleicht kann dieser eine Sicherheitsinitiative für ihre Mitglieder ins Leben rufen.
    Ich wünsche mir, dass die landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmer nicht nur Verständnis für ihre Einsätze von den Bürgern erwarten, sondern auch selbst eine fühlbare Rücksichtnahme demonstrieren.

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