Zweifelhafte politische Kultur – oder: wie kann man „das haben wir schon immer so gemacht“ in Frage stellen?

(c) gks / Wilfried Pohl

In der Ratssitzung am 9. März  wurde Wilfried Pohl verabschiedet und für seine langjährige Arbeit geehrt. Monika Freitag wurde als Nachrückerin in der Fraktion DIE GRÜNEN bestätigt.

Bei dieser Gelegenheit erneuerte Hans-Jürgen Schnellrieder (neuer Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN) die Einladung an die CDU und SPD zu einem Sach- und Fachgespräch auf Augenhöhe.

Leider ist dies bisher nicht gelungen, denn die Fraktionsvorsitzenden der Altparteien sind der Überzeugung, dass wir GRÜNE ihre „gepflegte Harmonie“ stören.

Diese Gesprächsblockade führt nun so weit, dass sich die Fraktionsvorsitzenden (CDU/SPD) der Gesprächsrunde mit dem Bürgermeister verweigern,  nur  –  weil wir GRÜNEN dabei sind (oder ich dabei bin).

Zum Verständnis für den Leser….

Diese Gesprächsrunde ist eine Initiative des Bürgermeisters und existiert schon länger. Die Idee dahinter, in einer  „barrierefreien“ Diskussion,  die Entwicklung der Gemeinden auf dem Weg in die Zukunft zu beleuchten und  Potentiale zu erkennen. Ich meine – das ist eine super Einrichtung die weitergeführt werden sollte!

Dazu gehört jedoch auch die Einsicht zu Veränderungen in vielen Bereichen,

  • zum Beispiel die Aussage „das war schon immer so“, ist heute nicht mehr zeitgemäß,
  • auch müssen wir mehr Öffentlichkeit erreichen, die Bürger mitnehmen und „frühzeitig“ einbinden sowie den Bürgern eine Plattform zur aktiven Mitarbeit bieten.

UND das – alles im offenen Dialog!

Nach der Einladung zu einem Gespräch war die Reaktion des CDU Fraktionsvorsitzenden: „Solange Ihr auf Facebook weiter Stimmung macht, wird es kein Gespräch geben“.

Eine wundersame Einstellung zur Öffentlichkeitsarbeit…. es bleibt uns derzeit nur der Appell an die Vernunft!

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